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Agentic AI: Wenn Workflows denken lernen

  • KI
  • Automatisierung
  • Agenten

Agentic AI ist der meistbenutzte Begriff des Jahres und der am wenigsten verstandene. Gemeint ist Software, die nicht nur antwortet, sondern Aufgaben eigenständig plant und ausführt.

Der Kern ist einfach: Statt eines fest verdrahteten Ablaufs bekommt das System ein Ziel, Werkzeuge und klare Grenzen. Es wählt selbst den nächsten Schritt und korrigiert sich bei Fehlern.

Genau hier liegt die Krux. Freiheit ohne Grenzen produziert Halluzinationen und wilde Kosten. In der Praxis braucht es definierte Werkzeuge, Validierung an jeder Etappe und einen Menschen, der kritische Entscheidungen absegnet.

Wo wir echten Return sehen: Eingangsverarbeitung, Reklamationen, Datenaufbereitung, interne Wissensabfrage. Wo wir abraten: alles, was direkt an Kernsysteme geht und keinen Fallback hat.

Faustregel: Agenten für die 80 %, die regelbasiert sind, Mensch im Loop für die 20 % mit Gewicht. Wer das beachtet, bekommt Automatisierung, die läuft, statt Technologie, die demonstriert.